Das Klärwerk der Stadt Bayreuth beauftragt ein Bayreuther Start-up, um Mikroplastik im Abwasser zu messen. Mit diesem Pilotprojekt ist der städtische Betrieb jetzt sogar Vorreiter für ganz Deutschland. Bisher war die Messung nur über eine Probenahme und eine manuelle Bestimmung durch ein externes Labor möglich. Die junge Firmen der beiden ehemaligen Bayreuther Studenten misst mit Sensoren den Wechselstromwiderstand, während das Wasser durch die Apparatur fließt. Das ist schneller und billiger.
Hintergrund ist, dass das Entfernen von Mikroplastik nicht nur wünschenswert ist, sondern eine Vorgabe der EU bei den Richtlinien für kommunales Abwasser.