Des wird einigermaßen spektakulär, wenn am Sonntag eine lange Kolonne aus Rettungsfahrzeugen durchs Kulmbacher Land fährt. Das BRK, die Wasserwacht und der Malteser Hilfsdienst werden dabei sein. Nach den Worten des stellvertretende BRK-Kreisbereitschaftsleiter Christopher Kreuzer steckt eine Großübung dahinter:
„Diese geschlossenen Verbände werden hauptsächlich dann eingesetzt, wenn wir in größere Schadensgebiete verlegen müssen. Zum Beispiel ins Ahrtal, 2013 nach Deggendorf, oder 2002 nach Dresden zum Hochwasser. Genau aus diesem Grund müssen wir das eben regelmäßig üben.“
Experten sagen Fahrzeugmarsch. Mehr als 20 Fahrzeuge werden in Kolonne an mehreren Stellen im Landkreis unterwegs sein, der Konvoi kann bis zu einem Kilometer Länge haben.
Merken kann man sich als Verkehrsteilnehmer, zum Beispiel: diese Kolonne gilt als ein Fahrzeug, bedeutet wenn das erste Fahrzeug bei grün über eine Ampel gefahren ist, kann es sein, dass die letzten vier schon rot haben, aber trotzdem noch drüber fahren dürfen.