Aktivisten vor Gericht: Urteil gegen Mitglieder der "letzten Generation" in Bayreuth erwartet

30. Juni 2023 , 09:35 Uhr

Seit gestern läuft am Bayreuther Landgericht ein Prozess gegen einige Mitglieder der „Letzten Generation“. Angeklagt sind mehrere Aktivisten, die sich im Februar in Bayreuth auf eine große Straße geklebt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Nötigung vor. Ein Urteil hat es gestern aber noch nicht gegeben. Simon Lachner,
einer der Verteidiger, will auf die Frage abheben, ob solche Proteste gerechtfertigt sind in der aktuellen Klimalage. Bisher sei es vor Gericht nur um die direkte Aktion und die Auswirkungen gegangen.
Erst vor kurzem waren zwei Bayreuther Aktivisten und ein Geistlicher vor einem Münchner Gericht glimpflich davongekommen, weil die Richterin sich von den wissenschaftlichen Argumenten der Aktivisten beeindruckt zeigte. Die Aktivisten seien für die Klimabewegung hilfreich, so die Richterin.

Aktivisten Bayreuth Letzte Generation Urteil

Das könnte Dich auch interessieren

03.11.2026 Privater Investor am Bayreuther Klinikum: Gewerkschaft Verdi formuliert Forderungen Beim Klinikum Bayreuth sorgt ein möglicher Einstieg eines privaten Investors für Verunsicherung bei den Beschäftigten. Die Gewerkschaft ver.di fordert deshalb Klarheit und eine frühzeitige Beteiligung der Mitarbeiter. Der Aufsichtsrat der Klinikum Bayreuth GmbH hat die Geschäftsführung beauftragt, den Einstieg eines privaten Investors als eine von mehreren Optionen zur Schließung einer Millionenlücke ergebnisoffen zu prüfen. Vor 02.11.2026 Verwaltung neu organisieren: Bayreuther Stadtrats-Fraktion will wieder Berufsstadträte Die CSU/DU-Fraktion in Bayreuth will künftig wieder berufsmäßige Stadträte an der Spitze der Verwaltungsreferate. Das ist eine Besonderheit im Kommunalrecht, die es vor allem im Freistaat Bayern gibt. Es handelt sich dabei um einen kommunalen Wahlbeamten auf Zeit, der in größeren Städten zwei Rollen miteinander verbindet: Er leitet als Spitzenbeamter einen großen Teil der Stadtverwaltung 29.10.2026 Zu Gefängnisstrafe verurteilt: 56-Jähriger aus dem Kulmbacher Land muss eineinhalb Jahre hinter Gitter Ein 56-jähriger Mann aus dem Landkreis Kulmbach muss für eineinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Kulmbacher Schöffengericht hat ihn wegen des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie verurteilt. Die Kriminalpolizei hatte bei einer Durchsuchung rund 8.000 Dateien und zahlreiche Videos auf den Computern des Mannes sichergestellt. Der Angeklagte behauptete vor Gericht, die illegalen Inhalte seien unbemerkt 28.10.2026 Brandstifter in Bayreuth: Festzelt in der Stadt angezündet In Bayreuth hat ein Unbekannter in der Nacht zum Dienstag ein Festzelt in Brand gesetzt. Das Zelt steht im Bereich der Dammallee nahe dem Durchgang zur Von-Römer-Straße. An der Zeltwand entstanden mehrere Brandlöcher, bevor das Feuer offenbar von selbst erloschen ist. Der Schaden liegt bei rund 3.000 Euro. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt und sucht Zeugen.