Der Amokverdacht hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Der Großeinsatz am Schulgelände in der Max-Reger-Straße in Hof ist weitegehend beendet, teilt die Polizei mit. Ein unbekannter Anrufer hatte sich gegen 11 Uhr bei der Polizei gemeldet und von einer Gewalttat mit mehreren Verletzten und einem Messer berichtet. Zahlreiche Polizeikräfte sind schwer bewaffnet zum Gelände gefahren. Am frühen Nachmittag gab es die Gewissheit, dass die vermeintliche Gewalttat vorgetäuscht war.
Die Ermittlungen zum Anrufer führt nun die Kriminalpolizei Hof. Im Falle einer Täterermittlung drohen empfindliche Strafen, heißt es. Neben Freiheits- oder Geldstrafen können auch weitreichende finanzielle Regressforderungen aufgrund der umfassenden Einsatzkosten drohen. Neben der Polizei Hof waren auch Einsatzkräfte aus ganz Oberfranken sowie Spezialkräfte aus Mittelfranken und ein Polizeihubschrauber vor Ort. Zudem unterstützten über 100 Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW.
Von dem Einsatz waren über 1.200 Schüler betroffen.