Mehr als 27.000 Menschen sind derzeit in Oberfranken arbeitslos – gleichzeitig sind rund 11.000 offene Stellen bei den Unternehmen gemeldet. Über die aktuelle Lage hat sich der CSU-Bezirksvorstand am Wochenende mit dem Chef der Agentur für Arbeit, Sebastian Peine, ausgetauscht. Dabei ging es auch um die neue Grundsicherung und mehr Druck bei der Vermittlung in Arbeit. Wer Termine bei der Arbeitsagentur wiederholt versäumt, muss künftig mit deutlichen Leistungskürzungen rechnen.
Die CSU fordert einen besseren Datenaustausch zwischen Behörden, um möglichen Leistungsmissbrauch aufzudecken. Auch die Beschäftigung von Ukrainerinnen und Ukrainern war Thema: Deren Beschäftigungsquote liegt derzeit bei rund 40 Prozent und soll nach Ansicht der CSU deutlich steigen.