Der diese Woche veröffentlichte Armutsbericht 2026 des Paritätischen Gesamtverbandes zeichnet ein alarmierendes Bild der sozialen Lage in Deutschland. Demnach leben inzwischen 13,3 Millionen Menschen in Deutschland in Armut. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Frauen, Alleinerziehende und Alleinlebende.
Für die Caritas in der Erzdiözese Bamberg bestätigen die Zahlen die Erfahrungen aus der täglichen Beratungs- und Unterstützungsarbeit. Auch in seinem Einzugsgebiet – in Ober- und Mittelfranken – beobachte der Wohlfahrtsverband seit Jahren, dass immer mehr Menschen Schwierigkeiten haben, ihren Lebensunterhalt zu sichern, steigende Wohnkosten zu tragen oder unerwartete Ausgaben zu bewältigen.
Die Ergebnisse des Armutsberichts seie ein deutliches Warnsignal und eine eindeutige Aufforderung an Staat und Gesellschaft, Armut nun endlich umfassend zu beseitigen, sagte Michael Endres, Caritasdirektor und Vorstandsvorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes Bamberg.