Die Asiatische Tigermücke breitet sich mit den gestiegenen Temperaturen auch in Bayern aus und ist inzwischen auch in Oberfranken nachgewiesen – jetzt auch in der Stadt Bamberg, in zwei Straßen. Das Gesundheitsamt informiert die Anwohner im Umkreis von 500 Metern, wie sie die weitere Ausbreitung vermeiden können.
In den Landkreis Forchheim und Wunsiedel wurden bereits etablierte, überwinterungsfähige Populationen offiziell bestätigt. Die Mücken haben sich dort also fest angesiedelt.
Im Frühjahr 2027 soll in Bamberg ein systematisches Mückenmonitoring starten, um herauszufinden, ob sich dort eine Population angesiedelt hat. Das Landratsamt betont, der Fund sei derzeit kein Grund zur gesundheitlichen Sorge.
Die Mücke ist auffällig schwarz-weiß gestreift (geringelt) und im Gegensatz zu heimischen Mückenarten besonders tagsüber aktiv und stechwütig. Sie gilt als möglicher Überträger von tropischen Krankheitserregern wie das Dengue-Virus.