Waldumbau ist das große Thema bei uns im Frankenwald und im Fichtelgebirge, die von Fichtenmonokulturen geprägt und damit höchst anfällig sind. Überall in den Wäldern pflanzen Forstämter und Waldbauernvereinigungen neue Bäume um mehr Laub und Vielfalt in die Wälder zu bringen.
Am Veitsberg bei Ebensfeld sollen rund zehn Hektar Wald klimastabil umgebaut werden. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg-Kulmbach hat dazu mehr als 15 Waldbesitzer informiert. Nach einem Borkenkäferbefall sind Kahlflächen und alte Kiefernbestände übrig geblieben. Jetzt will man effizient und möglichst kostengünstig bepflanzen mit einem hohen Anteil an Laubbäumen wie Ahorn, Kirsche, Linde und Roteiche.
Die benötigten Bäume können Waldbesitzer gebündelt bestellen und die Pflanzarbeiten gemeinsam vergeben. Das AELF hat einen langjährigen Plan. Auf geeigneten Böden sollen Schwarzerle und Flatter-Ulme zum Einsatz kommen und später mit unter anderem Weißtanne und Rotbuche ergänzt werden.
Ziel ist ein vielfältiger Mischwald, der dem Klimawandel besser standhält – und dabei möglichst wenig Aufwand und Kosten verursacht.