Beinahe-Zusammenstoß

Autofahrer ignoriert Schranke – Zug muss scharf bremsen

28. August 2026 , 10:53 Uhr

Ein Regionalexpress muss wegen eines Kleintransporters an einem Bahnübergang in der Oberpfalz eine Notbremsung einleiten.

Mit einer Notbremsung hat ein Regionalexpress im Landkreis Schwandorf einen Zusammenstoß mit einem Kleintransporter verhindert. Ein zunächst unbekannter Fahrer fuhr laut Bundespolizei am Donnerstag trotz geschlossener Halbschranken über einen Bahnübergang in Schwandorf. Der Triebfahrzeugführer des Zuges von Regensburg nach Weiden leitete daraufhin eine Notbremsung ein.

Der Zug kam laut Bundespolizei nach einem Bremsweg von rund 600 Metern etwa 400 Meter vor dem Bahnübergang zum Stehen. Verletzte unter den rund 80 Fahrgästen gab es nicht, Schäden wurden ebenfalls keine gemeldet. Der Fahrer des Wagens fuhr davon. Die Bundespolizei ermittelt wegen Gefährdung des Bahnverkehrs und sucht nach Zeuginnen und Zeugen.

Quelle: dpa

Bahn Bayern Kriminalität OBERPFALZ Verkehr

Das könnte Dich auch interessieren

25.08.2026 Anklage nach Zugunfall mit sechs Verletzten in Bayreuth Mitte März stoßen zwei Züge im Bayreuther Hauptbahnhof zusammen. Es gibt mehrere Verletzte. Wie konnte es dazu kommen? Nun gibt es eine Anklage. 23.08.2026 Entenfamilie überfahren – Verstoß gegen Tierschutzgesetz? Tiere auf der Fahrbahn sind für einen unbekannten Autofahrer kein Grund zu bremsen. Die Polizei prüft nun Konsequenzen. 06.08.2026 Nach tödlichem Autounfall: Zug evakuiert Durch den Verkehrsunfall auf der A3 ist die Oberleitung entlang einer Bahnstrecke beschädigt worden. Ein Zug musste evakuiert werden. 06.08.2026 Auto stürzt von Autobahn auf Bahngleise - drei Tote Bei einem Unfall auf der A3 werden drei Menschen tödlich verletzt. Die Bergung hatte Folgen für Berufsverkehr und Bahnreisende.