Die bayerische Honigernte war dieses Jahr schlecht. Pro Bienenvolk bekamen die Imker im Freistaat nur 26,2 Kilo Honig, wie das Fachzentrum Bienen und Imkerei mitteilt. Das waren 8 Kilo weniger als vor einem Jahr. Ober- und Unterfranken sind aber in ganz Bayern die Spitzenreiter. Unterfranken liegt in Bayern auf Platz 1 bei der Honigernte. 34 Kilo pro Volk waren es. Platz 2 belegt Oberfranken mit 33 Kilo pro Volk. Das ist deutlich mehr als in den anderen Regierungsbezirken.
Im Rest Deutschlands sah die Honigernte nochmal deutlich besser aus. Für die Bienen waren es in vielen Gegenden nämlich ideale Sammelbedingungen. Nur in Bayern war das Wetter nicht so günstig. Der Preis für ein 500-Gramm-Glas Blütenhonig ist den Angaben zufolge in Deutschland um etwa 3 Prozent gestiegen auf rund 6,60 Euro.