Ab dieser Woche werden die Eichen im Kulmbacher Stadtgebiet gegen den Eichenprozessionsspinner geschützt. Wie die Stadt mitteilt, werden die Bäume bis voraussichtlich Mitte Juni besprüht. Weil die Eichen später ausgetrieben haben, beginnt jetzt erst die Behandlung. Die Bauhofmitarbeiter müssen deswegen in zwei Schichten und auch an Wochenenden und Feiertagen unterwegs sein, um rechtzeitig fertig zu werden.
Die Brennhaare der Raupe des Eichenprozessionsspinner können bei Menschen allergische Reaktionen auslösen. Sie können stark juckende und entzündliche Ausschläge verursachen und die Schleimhäute reizen.
In den Vorjahren sei die Behandlung sehr erfolgreich gewesen, so die Stadt. Keine der besprühten Eichen sei von Raupen befallen gewesen.
Da der Laubaustrieb und die Arbeitsbedingungen örtlich sehr unterschiedlich sind, kann nicht genau vorhergesagt werden, wann und wo genau gearbeitet wird. Auch ist es organisatorisch leider nicht möglich, die jeweiligen Anlieger des Behandlungsgebietes vorher nochmals kurzfristig zu informieren, so die Stadt.