Im Bundestag wurde heute (Fr) ein fraktionsübergreifender Antrag zum Monitoring des nicht-invasiven Pränataltests, kurz NIPT, beraten. Der Bluttest kann früh Hinweise auf Chromosomenveränderungen – etwa das Down-Syndrom – beim ungeborenen Kind geben, ist aber keine endgültige Diagnose.
Die CSU-Abgeordnete Emmi Zeulner unterstützt den Antrag und fordert mehr Transparenz sowie eine genaue Analyse. Hintergrund: Seit 2022 ist der Test unter bestimmten Bedingungen Kassenleistung – inzwischen nutzt ihn fast jede zweite Schwangere. Ziel sei es, fundierte Entscheidungen zu ermöglichen und Daten zur Nutzung, Beratung und weiteren Untersuchungen systematisch zu erfassen.
Zeulner betont, es dürfe dadurch keinen gesellschaftlichen Druck geben, weder für noch gegen den Test. Zudem müsse die Debatte verantwortungsvoll geführt werden. Die Diskussion dürfe niemals gegen Menschen mit Behinderungen geführt werden, so Zeulner.