In Teilen Bayerns können Rettungshubschrauber in Zukunft auch abends länger starten. An den Standorten Bayreuth, Ochsenfurt, Ingolstadt, Kempten und Suben in Österreich werden die Einsatzzeiten um bis zu drei Stunden ausgeweitet.
Die Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern sehen darin einen wichtigen Schritt für eine bessere Notfallversorgung – vor allem im ländlichen Raum. Das ist auch eine Reaktion auf die sich ändernde Krankenhauslandschaft.
Die meisten Hubschrauber waren bisher von 7 Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang im Einsatz. Jetzt heißt es, im Sommer darf der Christoph bis 21 Uhr 45 starten, im Winter bis 20 Uhr 15. Möglich macht das auch moderne Technik, nämlich Nachtsichtbrillen, mit denen die Piloten auch bei Dunkelheit sicher fliegen können.