Die Betreuung der Wallfahrt in Vierzehnheiligen im Landkreis Lichtenfels wird sich ändern, soll aber auch künftig sichergestellt sein. Das macht das Erzbistum Bamberg heute in einer Pressemitteilung deutlich.
Wegen fehlenden Nachwuchses könne der Franziskanerorden die Betreuung aber nicht mehr allein übernehmen. Aktuell gilt es sogar als unrealistisch, dass die Provinzleitung der Franziskaner länger als bis 2028 in Vierzehnheiligen präsent sein wird. Spätestens dann muss man im Erzbistum über die Betreuung der Wallfahrt neu nachdenken.
1839 beauftragte König Ludwig I. von Bayern die Franziskaner, die Seelsorge in Vierzehnheiligen zu übernehmen, einem der wichtigsten Wallfahrtsorte im Erzbistum Bamberg. Viele Franziskaner haben in den letzten fast 200 Jahren hier gelebt und gewirkt. Derzeit leben acht Ordensbrüder in Vierzehnheiligen. Jedes Jahr kommen rund 180 Pilgergruppen und etwa 800.000 Besucherinnen und Besucher in den Wallfahrtsort bei Bad Staffelstein am Obermain.