Eines der Hauptbetätigungsfelder der Zentralstelle Cybercrime in Bamberg ist betrügerischer Handel mit Geldanlagen im Internet. Nach langwierigen Ermittlungen hat die Zentralstelle im letzte Oktober Anklage gegen mehrere Online-Betrüger erhoben. Inzwischen sind acht Männer und zwei Frauen zu Gefängnisstrafen zwischen zwei und fünf Jahren verurteilt worden, die auch Anleger in Deutschland mit Online-Anlage um Millionen gebracht haben.
Jetzt ist der nächste Verdächtige ausgeliefert worden aus Israel. Ihm wird vorgeworfen, zur oberen Etage der betrügerischen Handelsplattform im Netz gehört zu haben. Der Gesamtschaden soll weltweit bei über 30 Millionen Euro liegen.