Betrugstrick durchschaut: Hofer Autoverkäufer hätte "Spedition" bezahlen sollen

19. Dezember 2025 , 07:59 Uhr

Das man nicht nur beim Kaufen, sondern auch beim Verkaufen online  geschickt betrogen werden kann, wissen wir alle. Die Kunst ist, die diversen Maschen zu durchschauen.
Ein 68-jähriger Mann aus dem Landkreis Hof hat sich dieser Tage gefreut, dass sein Auto, dass er für knapp 7.000 Euro angeboten hatte, schnell einen Interessenten gefunden hat. Über den Kaufpreis wurde man sich schnell einig, der Wagen sollte von einer Spedition abgeholt werden. Der 68-Jährige sollte die 1.250 Euro für die Spedition vorschießen, hieß es, das Geld werde dann mit dem Kaufpreis für das Auto überwiesen.
Der Verkäufer aus dem Landkreis Hof durchschaute die Masche und beendete den Kontakt. Wohl getan, denn das Geld wäre er los gewesen, sagt die Polizei und der vermeintliche Käufer hätte sich einfach nicht mehr gerührt.

autoverkauf Betrug Hof

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