Bezirksversammlung des Bayerischen Städtetags in Kulmbach: Kommunen müssen in Zukunft mehr sparen

12. November 2024 , 15:33 Uhr

Es ist ein trüber Blick in die Zukunft für die bayerischen Städte und Gemeinden. Das wurde auf der oberfränkischen Bezirksversammlung des Bayerischen Städtetags in Kulmbach am Dienstag (12.11.24) deutlich. Bereits jetzt verzeichnen die Kommunen einen Defizit von knapp über fünf Milliarden Euro für das Jahr 2024. Gründe dafür sind stagnierende Einnahmen und steigende Ausgaben.  Auf die Kommunen kommen beispielsweise höhere Sozial-, Personal- und Baukosten zu. Deshalb müssen die Städte und Gemeinden in Zukunft sparen, sagt der Geschäftsführer des Bayerischen Städtetags Bernd Buckenhofer:

Dann gerät immer wieder ins Blickfeld, was können wir denn darüber hinaus noch anschauen. Das sind natürlich Themen wie Kulturförderung und Sportvereine. Aber auch da warne ich davor, dass man zu sehr mit Einschränkungen voran geht, weil das natürlich auch den Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger vor Ort beeinträchtigen könnte. 

Die Lage der Kommunen würde sich beispielsweise durch eine wirtschaftsfreundlichere Politik verbessern, so Buckenhofer weiter. Es könnten aber auch vor allem im sozialen Bereich Standards abgesenkt werden. Beispielsweise könnte der Personalschlüssel in den Kitas angepasst werden, so dass pro Gruppe mehr Kinder betreut werden können.

 

Auf dem Bild v.l.: Kulmbacher Oberbürgermeister Ingo Lehmann, Geschäftsführer des Bayerischen Städtetags Bernd Buckenhofer, Oberbürgermeister von Neustadt b. Coburg und Bezirksvorsitzender für die kreisangehörigen Mitglieder des Bayerischen Städtetags in Oberfranken Frank Rebhan und Bayreuther Oberbürgermeister und Bezirksvorsitzender für die kreisfreien Mitglieder des Bayerischen Städtetags in Oberfranken Thomas Ebersberger

 

Bezirk Kulmbach Städtetag

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