Der Führerschein soll günstiger werden – aber darf darunter die Verkehrssicherheit leiden?
Darüber hat der ADAC Nordbayern bei seinem Verkehrsforum in Schlüsselfeld diskutiert.
Eine Umfrage des ADAC aus dem Herbst 2023 hat gezeigt, dass der Anteil der Fahrschüler, die weniger als 2.500 Euro für den Pkw-Führerschein bezahlt haben, sich innerhalb weniger Jahre von 48 Prozent auf 21 Prozent halbiert hat. Der Anteil der Personen, die bis zu 4.500 Euro aufwenden musste, hat sich im gleichen Zeitraum ungefähr verdoppelt.
Die Bundesregierung will die Führerscheinausbildung ab 2027 schrittweise reformieren. Geplant sind mehr digitaler Theorieunterricht und ein um ein Drittel kleinerer Fragenkatalog für die Prüfung. Auch die Zahl der Sonderfahrten soll reduziert werden und Eltern sollen ihre Kinder stärker beim Üben unterstützen können.
Der ADAC sieht darin Chancen, die Kosten für den Führerschein zu senken. Gleichzeitig fordert er eine Überprüfung nach einer gewissen Zeit, ob die Verkehrssicherheit dadurch gewährleistet bleibt.