Im Streit um einen Neubau am Steilweg in Trebgast gibt es jetzt auch ein Ratsbegehren, zeitgleich mit dem Bürgerentscheid am 19. April. Bürgermeister Herwig Neumann macht in der Bayerischen Rundschau klar, dass sich der Gemeinderat damit auch gegen den Vorwurf wehrt, mit seiner Zustimmung zu dem Bauvorhaben eine Gefälligkeitsentscheidung getroffen zu haben.
In Trebgast geht es seit Wochen hin und her wegen des geplanten Neubaus am Steilweg. Hintergrund ist, dass dort, in exponierter Lage, bisher nur ein Haus steht – die so genannt Oehme Villa. Die hat ein Berliner Ehepaar vor drei Jahren gekauft. Dass nebenan gebaut werden soll, sehen sie als Zerstörung von Naturraum und Flächenfraß und haben Unterschriften für einen Bürgerentscheid gesammelt. Kritiker werfen dem Paar vor, schlicht keine Nachbarn am Steilweg zu wollen. Der Trebgaster Bürgermeister betont, die Zustimmung zum Neubau am Steilweg hätten sich die Räte gut überlegt, das sei keine Gefälligkeitsentscheidung gewesen, von der auch schon die Rede war.
Am 19. April können die Trebgaster Bürger also nun in einem Bürgerentscheid und in einem Ratsbegehren pro oder contra Neubau am Steilweg stimmen.