Verteidigung

Bundeswehr testet Drohnen zum Transport von Verletzten

16. Juli 2026 , 12:01 Uhr

Drohnen spielen im Militär eine immer wichtigere Rolle - aber nicht nur zur Aufklärung und als Waffe. Die Bundeswehr testet sie für Rettungszwecke.

Die Bundeswehr testet ein neues Drohnensystem für den Abtransport von Verletzten aus Kampfgebieten. Mit dem Ismaninger Hersteller Avilus wurde Anfang April ein Vertrag über den Testbetrieb mit zwei Drohnen vom Typ «Grille» geschlossen, wie beide Seiten mitteilten.

Das Projekt umfasst den Angaben zufolge auch die Ausbildung von Soldatinnen und Soldaten. «Ziel ist es, das System durch die praktische Erprobung mit dem Sanitätsdienst der Bundeswehr präzise an die spezifischen Bedarfsforderungen der Streitkräfte anzupassen», hieß es. 

Die «Grille» hat nach Herstellerangaben eine Reichweite von rund 50 Kilometern, fliegt mit etwa 90 Kilometern pro Stunde und kann Personen mit einem Gewicht bis zu 135 Kilogramm aufnehmen.

Quelle: dpa

 

Bayern Deutschland Militär Technik Verteidigung

Das könnte Dich auch interessieren

31.07.2026 Nato arbeitet an Plänen für Ausbau der atomaren Abschreckung Die Zahl der Nuklearwaffen in Europa entwickelte sich jahrelang nur in eine Richtung. Jetzt gibt es deutliche Signale, dass es damit erst einmal vorbei sein dürfte. Beginnt ein neues Wettrüsten? 23.07.2026 Bund denkt über Startbasis für Bundeswehr-Trägerraketen nach Ohne Satelliten im Weltall wäre die Bundeswehr im Kriegsfall nahezu blind. Doch Europa fehlen Trägerraketen und Basen, um Satelliten ins All zu schießen. Der Verteidigungsminister grübelt öffentlich. 14.07.2026 Luftwaffe plant keine Flugzeuge für Fürstenfeldbruck Ab Oktober will die Luftwaffe am Fliegerhorst Fürstenfeldbruck bei München neue Rekruten ausbilden. 240 Posten sollen hier entstehen. Überraschend ist, was hier nicht stationiert werden soll. 13.07.2026 Luftwaffe will wieder Soldaten in Fürstenfeldbruck ausbilden 30 Kilometer westlich von München sollen wieder deutsche Soldatinnen und Soldaten ausgebildet werden. Verteidigungsminister Pistorius setzt für die Pläne zur neuen Bundeswehr auf Fürstenfeldbruck.