In Kulmbach soll es heuer den ersten Christopher Street Day (CSD) in der Stadt geben. Es gibt ein eigenes CSD-Team, das die Veranstaltung am 29. August organisiert.
Geplant ist ein kleiner Zug vom ehemaligen Soccer-Platz vor dem fritz-Einkaufszentrum durch die Innenstadt bis zum Kulmbacher Marktplatz. Bis gegen 16 Uhr sind Redebeiträge geplant und im Anschluss gibt es eine Abschlussveranstaltung, die von Cantine Ruin dem Organisationsteam aus der Gössmannsreuther Schule, auf die Beine gestellt wird.
Die Veranstalter laden ausdrücklich alle ein und setzen sich für Vielfalt, Offenheit und ein respektvolles Miteinander ein.
Der Christopher Street Day (CSD) ist ein jährlicher Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag für die Rechte und Gleichberechtigung von LGBTIQA-Personen. Er verbindet lautstarken, bunten Protest gegen Diskriminierung mit dem Feiern von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.
Auslöser war eine gewaltsame Polizeirazzia in einer Bar in New York in der Christopher Street 1969. Damals wehrten sich Dragqueens und trans Personen tagelang gegen Diskriminierung. Den ersten Christopher Street Day in Deutschland gab es 1979 in Berlin, Köln und Bremen. In Oberfranken veranstalten bisher Hof, Bayreuth, Bamberg und Coburg CSD-Paraden.