US-Parlament

Clinton: Keine Hinweise auf Vergehen Trumps im Epstein-Fall

03. März 2026 , 01:32 Uhr

In den veröffentlichten Videos seiner Kongressbefragung betont Bill Clinton, Donald Trump habe ihm gegenüber nie etwas gesagt, das auf ein Fehlverhalten im Fall Jeffrey Epstein hindeute.

In den jetzt veröffentlichten Videoaufnahmen seiner Befragung vor dem US-Kongress hat Ex-Präsident Bill Clinton eine Unterhaltung mit dem heutigen Präsidenten Donald Trump über den Sexualstraftäter und Financier Jeffrey Epstein geschildert. Trump habe ihm demnach Anfang der 2000er Jahre auf einem seiner Golfplätze gesagt, er habe sich mit Epstein zerstritten – «alles wegen eines Immobilien-Deals».

Clinton sagte zudem, Trump habe ihm «nie etwas» gesagt, das ihn glauben lasse, dieser sei im Zusammenhang mit Epstein in «irgendetwas Unangemessenes» verwickelt gewesen. «Das ist die Wahrheit», heißt es in der veröffentlichten Aussage weiter. Er habe «keine Informationen», wonach Trump etwas Falsches getan habe.

Die Darstellung steht neben teils unterschiedlichen öffentlichen Aussagen Trumps zu seiner früheren Beziehung zu Epstein. 2002 hatte Trump Epstein in einem Interview noch als «tollen Kerl» bezeichnet und gesagt, dieser möge schöne Frauen «auch auf der jüngeren Seite». Später distanzierte er sich und erklärte, er habe sich mit Epstein überworfen und sei «kein Fan» gewesen. In jüngerer Zeit begründete Trump das Ende der Beziehung zudem damit, Epstein habe Mitarbeiterinnen aus dem Spa seines Clubs Mar-a-Lago abgeworben – Details dazu variieren je nach Darstellung. US-Medien verweisen seit Jahren unter anderem auf einen Streit um ein Luxus-Anwesen in Florida als möglichen Wendepunkt der Beziehung.

Quelle: dpa

Epstein Kriminalität Parlament USA

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