Seit dem 1. Januar gibt es in Deutschland für verschreibungspflichtige Medikamente das E-Rezept als Ersatz für das rosafarbene Papierrezept. Es gibt drei Varianten: über die Gesundheitskarte, eine App oder als Ausdruck mit QR-Code. Ärzte und Apotheker erhoffen sich dadurch Erleichterungen. Hans-Peter Hubmann, Kulmbacher Apotheker und Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes:
Die Zukunft ist gut, weil normalerweise alle Daten auf dem Rezept stehen sollten, die beim normalen Ausdruck manchmal verloren gingen oder nicht richtig waren, nicht richtig zu lesen waren. Da gibt es dann schon eine Erleichterung, weil die Qualität der Daten im Normalfall besser sein sollte. Und dann ist eine reibungslosere Versorgung mit Arzneimitteln möglich.
Einschränkungen gibt es trotzdem: das Papierrezept sei flexibler gewesen, so Hubmann. Beispielweise bei Änderungen in Rücksprache mit dem Arzt oder bei der Dokumentation in der Apotheke.
Voraussetzung für die Nutzung des E-Rezepts ist außerdem, dass alles technisch einwandfrei funktioniert.