Debatte um Funkmast in Burghaig: SV unterstellt Ludwig politisches Kalkül

22. Juli 2024 , 13:28 Uhr

In der Debatte um den Funkmasten in Burghaig meldet sich heute der Sportverein zu Wort. In einer Presserklärung wehrt sich zweiter Vorstand Lars Hofius gegen Aussagen von FW-Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig in der Sache. Er unterstellt dem Politiker aus, so wörtlich, „politischem Kalkül“, Gräben aufzureißen. Ludwig vertrete nicht den Bürgerwillen.

Der SV Burghaig macht in dem Schreiben deutlich, dass er mit seinen 250 Mitgliedern viel für die Dorfgemeinschaft tue und nennt neben dem Fußball auch den Dartsport, sowie Kinder- und Frauenturnen. Zugleich stelle man das Sport-Gelände regelmäßig der Schule zur Verfügung. Die Installation des Funkmastes hätten die Mitglieder einstimmig beschlossen. Dies helfe dem Verein finanziell, um auch zukünftig für die Burghaiger Bürgerinnen und Bürger attraktiv zu sein. Gleichzeitig heißt es, die Bürgerinitiative habe von Anfang an versucht, den Sportverein zu diskreditieren. Rainer Ludwig übernehme nun deren Argumentation, was die Strahlenbelastung angehe.

Zum Hintergrund: Rainer Ludwig hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass auf seine Initiative hin, der Petitionsausschuss des Landtags beschlossen habe, zu einem Ortstermin nach Burghaig zu kommen. Der Verein stellt nun klar, dass sich der Ausschuss nur zu baurechtlichen Fragen äußern könne. Wer etwas anderes suggeriere, müsse aufpassen, dass er nicht falsche Hoffnung weckt, so die Mitteilung abschließend.

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