Der Main ist zu warm: Alarmplan gilt bis Bamberg

12. August 2026 , 11:18 Uhr

Der Main ist wie viele Flüsse hier bei uns in Deutschland in diesem Jahr zu warm (27 Grad) und er führt nur noch wenig Wasser. Dabei ist der Main mit seinen 527 Kilometern Fließstrecke eine wichtige Ost-West-Verbindung, sogar transeuropäische Wasserstraße. Mit dem niedrigen Pegelstand entstehen Engpässe beim Schiffsverkehr, aber auch Stress für Tiere und Pflanzen.
Wegen der hohen Wassertemperaturen und des niedrigen Abflusses für den gesamten Verlauf des Mains ist ein Alarmplan aktiviert worden, der jetzt auch bis Oberfranken gilt, genauer bis Bamberg. Die Behörden nutzen diesen Plan als sensibilisierendes Frühwarnsystem, um ein drohendes Fischsterben und bleibende Schäden an der Natur zu verhindern.

Der Sauerstoffgehalt im Fluss ist immerhin noch unkritisch, aber durch die hohe Sonneneinstrahlung wachsen die Algen und die verbrauchen Sauerstoff.
Laut Bayerischem Landesamt für Umwelt werden zurzeit über den Brombachsee und den Rothsee in Mittelfranken große Mengen Wasser über die Wasserscheide ins Main-System übergeleitet, täglich ungefähr 0,78 Millionen Kubikmeter Wasser.

Masin Wasser zu warm

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