Im Landkreis Kulmbach gibt es vier Steinmetzbetriebe. Sie gehören zu einer Nische im Handwerk, die für den Nachwuchs attraktiver werden will. So schreibt es die IG BAU Oberfranken und meldet, dass Steinmetz-Azubis in der Region künftig mehr Geld bekommen. Wer nach Tarif bezahlt wird, bekommt im ersten Ausbildungsjahr 890 Euro pro Monat, 990 Euro sind es im Zweiten und 1.140 Euro im dritten Lehrjahr. Das müssten Auszubildende auch jetzt schon auf dem Konto sehen, heißt es. Steinmetze arbeiten mittlerweile nicht mehr nur mit Hammer, Meißel und Poliergerät – vieles läuft auch am Computer, so die IG BAU Oberfranken. Ein Handwerk im „digitalen Steinzeit-Modus“, so Bezirksvorsitzender Uwe Behrendt.