Die große Frage dieses Jahr ist, wie viel Winter kommt noch?. Der Winterstart im Dezember war noch mild mit viel Sonnenschein. Pünktlich zum Jahresende wurde es „klirrend kalt“ und es gab dieses Jahr kräftig Schnee. RP-Wettermann Christian König sagt, wir können die Schneeschaufel noch nicht wegstellen, auch wenn es jetzt „nauswärts“ geht:
Ich hüte davor, Eiskratzer und Schneeschippe wegzuräumen. Die Woche drauf, also die Faschingsferienwoche, könnte schon wieder einen Wintereinbruch liefern.
Das Streusalz jedenfalls reicht in weiten Teilen Oberfrankens aus. Auch wenn zum Beispiel Naila rationieren will und inzwischen mit Salz und Split streut, oder auch Bad Steben auf Nachschub beim Streusalz wartet.
Von den staatlichen Bauämtern in Bamberg und Bayreuth, die für die Staats- und Bundesstraßen in Oberfranken zuständig sind, heißt es, man habe für die gut 2.500 Kilometer Straßennetz ausreichende Salzvorräte. Man spüre, dass deutlich mehr gebraucht wird heuer, allerdings sei noch genug vorhanden. Wenn auch die Vorräte bis zum Ende der Saison von der weiteren Wetterlage abhängen. Bei den Städten und Gemeinden kommt es drauf an, wieviel Streusalz jede einzelne Gemeinde geordert hat. Im Landkreis Kulmbach sind bis jetzt 1.400 Tonnen Streusalz verbraucht worden, einige hundert Tonnen sind noch vorhanden.