Schauspieler ist nun Franzose

Donald Trump schmäht George Clooney: «Kein Filmstar»

01. Januar 2026 , 13:37 Uhr

Jüngst hat George Clooney die Staatsbürgerschaft seiner Wahlheimat Frankreich erhalten - für den US-Präsidenten ein Anlass, gegen die auch politisch engagierte Hollywood-Größe auszuteilen.

Mit seiner neuen französischen Staatsbürgerschaft hat Hollywoodstar George Clooney die Wut von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. In einem Post in seinem Online-Sprachrohr Truth Social teilte Trump an Silvester (Ortszeit) gegen den Oscar-prämierten Schauspieler aus: «Er war überhaupt kein Filmstar, sondern einfach ein Durchschnittstyp, der sich unentwegt über gesunden Menschenverstand in der Politik beschwerte.» Clooney habe mit politischen Angelegenheiten mehr Aufmerksamkeit erregt als mit seinen «wenigen und völlig mittelmäßigen Filmen». 

Der im US-Bundesstaat Kentucky geborene Clooney – derzeit im von der Kritik gelobten Roadmovie «Jay Kelly» zu sehen – gehört seit Jahren zu den wichtigsten Gestaltern Hollywoods. Unter den vielen Auszeichnungen des 64-Jährigen sind allein zwei Oscars: als Nebendarsteller im Thriller «Syriana» sowie als Produzent für «Argo» als Bester Film. Clooney hat sich auch politisch positioniert und offensiv die Präsidentschafts-Kandidatin der Demokraten, Kamala Harris, im Wahlkampf 2024 gegen den Republikaner Trump unterstützt. 

Laut einem Dekret von Ende Dezember sind Clooney, seine Frau Amal und die gemeinsamen Zwillinge Ella und Alexander offiziell in Frankreich eingebürgert worden. Die Familie verbringt viel Zeit auf ihrem Landgut in der Gemeinde Brignoles im Süden des Landes.

Quelle: dpa

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