Zur Arbeit gehen, Geld verdienen – und das Geld auch wieder ausgeben. Das machen derzeit knapp 100 Kinder in der Kinderspielstadt Mini-KU des AWO-Kreisjugendwerk Kulmbach. Kinder zwischen sieben und 14 Jahren schlüpfen seit heute Morgen in verschiedene Berufe – zum Beispiel als Bankberater, Friseur oder Radiomoderator – und verdienen damit „Kuros“, die eigene Währung von Mini-KU. Das verdiente Spielgeld können die Kinder in der Stadt ausgeben oder bei der Bank auf ein Sparkonto einzahlen.
Unter dem Motto „Learning by doing“ werden die Kinder von erwachsenen Experten aus den jeweiligen Arbeitsfeldern unterstützt. So entsteht laut der Hauptverantwortlichen Manuela Schilling eine Wechselwirkung aus Spiel und Wirklichkeit:
Am Anfang ist es natürlich so, dass sich jeder orientieren muss, schauen muss: Wo sind welche Berufe? Wo gehe ich hin? Aber jetzt läuft es mega, und die Kinder verteilen und organisieren sich. Es ist echt sehr schön.
Mini-KU läuft noch bis Freitag und wird im nächsten Jahr wieder stattfinden. Sind am Ende der Woche noch Kuros auf den Sparkonten der Kinder, werden diese von der Sparkasse Kulmbach in Euro umgetauscht und an ein gemeinnütziges Projekt gespendet.