Eine Stadt von Kinder für Kinder: Mini-KU wieder ein voller Erfolg

05. August 2025 , 17:43 Uhr

Zur Arbeit gehen, Geld verdienen – und das Geld auch wieder ausgeben. Das machen derzeit knapp 100 Kinder in der Kinderspielstadt Mini-KU des AWO-Kreisjugendwerk Kulmbach. Kinder zwischen sieben und 14 Jahren schlüpfen seit heute Morgen in verschiedene Berufe – zum Beispiel als Bankberater, Friseur oder Radiomoderator – und verdienen damit „Kuros“, die eigene Währung von Mini-KU. Das verdiente Spielgeld können die Kinder in der Stadt ausgeben oder bei der Bank auf ein Sparkonto einzahlen.
Unter dem Motto „Learning by doing“ werden die Kinder von erwachsenen Experten aus den jeweiligen Arbeitsfeldern unterstützt. So entsteht laut der Hauptverantwortlichen Manuela Schilling eine Wechselwirkung aus Spiel und Wirklichkeit:

Am Anfang ist es natürlich so, dass sich jeder orientieren muss, schauen muss: Wo sind welche Berufe? Wo gehe ich hin? Aber jetzt läuft es mega, und die Kinder verteilen und organisieren sich. Es ist echt sehr schön.

Mini-KU läuft noch bis Freitag und wird im nächsten Jahr wieder stattfinden. Sind am Ende der Woche noch Kuros auf den Sparkonten der Kinder, werden diese von der Sparkasse Kulmbach in Euro umgetauscht und an ein gemeinnütziges Projekt gespendet.

Das könnte Dich auch interessieren

14.03.2026 Schwerer Unfall am Schwedensteg in Kulmbach: Mutter bei Zusammenstoß mit Auto verletzt Bei einem Verkehrsunfall am Schwedensteg in Kulmbach ist am Freitagabend eine 29-jährige Frau schwer verletzt worden. Die Kulmbacherin wollte gegen 18:10 Uhr gemeinsam mit ihrem siebenjährigen Sohn den Fußgängerüberweg überqueren. Zur gleichen Zeit war eine 32-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Kulmbach stadteinwärts unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen erkannte sie die beiden Fußgänger offenbar zu spät und 14.03.2026 Zu viel Industriearbeitsplätze verloren: IHK Oberfranken fordert Agenda 2030 Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken prangert seit Monaten die schlechten Standortbedingungen für die Industrie in Deutschland und auch bei uns in Oberfranken an. Heute macht IHK-Präsident Waasner klar, die Deindustrialisierung Oberfrankens schreite ungebremst voran. Seit 2019 haben wir 15.200 Industriearbeitsplätze in Oberfranken verloren gegangen. Davon alleine fast 4.000 von 2024 auf 2025. momentan ist 13.03.2026 Krötenwanderung in der Region: Appell an Autofahrer langsam zu fahren An vielen Landstraßen in der Region stehen aktuell wieder grüne Amphibienzäune. Bei den milderen Temperaturen wandern die Kröten zu ihren Laichplätzen. Freiwillige bauen die Zäune auf, um die Tiere vor dem Tod auf der Straße zu retten. Entlang der Zäune graben sie Eimer in die Erde, in die die Kröten reinfallen. Vor allem in der 13.03.2026 R.I.O.!-Clubtour startet im April: vier Konzerte in Oberfranken Die oberfränkische Musikszene geht wieder auf Tour. Im April startet die R.I.O.!-Clubltour „Rock in Oberfranken“ mit vier Bands aus der Region. Mit dabei sind Feuerwulf aus Lichtenfels, Mon Cœur aus Hof, 100 %feinRIPP aus Kulmbach und Fallen Culture aus Bamberg. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Alle vier Bands werden von einer Sängerin angeführt. Die Tour