Eiskalter Mordplan?: Angeklagtem im Fall Eva-Maria H. droht langjährige Haftstrafe

11. September 2025 , 06:39 Uhr

Reue habe er gezeigt, aber ehrlich sei er nicht gewesen. Im Mordprozess vor dem Landgericht in Coburg hat der angeklagte Alexander G. zwar inzwischen gestanden, die Forscherin Eva-Maria H. getötet zu haben, weil  sie sein Drängen zu einer Beziehung mit ihm abgelehnt hatte. Die Staatsanwaltschaft geht aber davon aus, dass der 37-Jährige den Mordplan viel früher gefasst hatte, als er inzwischen angibt.

Der Mann hatte sogar eine Freundin erfunden,  um die hochintelligente Forscherin Eva-Maria H. zu einem angeblichen Treffen mit ihr in seine Wohnung zu locken. Dort hatte er bereits ein Kabel bereit gelegt, mit dem er sie erdrosselt hat. Gestern gings vor Gericht auch um den Lager-Container, in dem der Angeklagte die Leiche seines Opfers abgelegt hatte. Der Inhalt  war normalerweise für die Müllverbrennung gedacht und dafür soll der Angeklagte zuständig gewesen sein.

In dem Verfahren sollen nächste Woche weitere Zeugen und auch der psychologische Gutachter gehört werden. Möglicherweise werden dann auch schon die Plädoyers gehalten. Das soll aber aus Gründen des Opferschutzes nicht öffentlich geschehen. Möglicherweise wird dann am Freitag nächste Woche in dem aufsehenerregenden Mordfall das Urteil gesprochen.

Coburg Mordprozess

Das könnte Dich auch interessieren

10.09.2025 Wende im Coburger Mordprozess?: Angeklagter räumt Mordplan und sexuelles Motiv ein Wende im Mordprozess  vor dem Landgericht in Coburg. Der angeklagte  Alexander G. hat gestern nach einer Aufforderung des Staatsanwalts ein umfassendes Geständnis abgelegt. Er habe Eva-Maria H. getötet, weil er ihr Avancen gemacht habe und mehrfach abgeblitzt sei Er habe Geschlechtsverkehr mit ihre haben wollen und keine Chance gehabt. Als die 40 jährige Forscherin deutlicher 08.01.2026 Wenig Lebensmittel: Angespannte Lage bei der Coburger Tafel Die Situation bei der Coburger Tafel bleibt angespannt. Sie ist nach eigenen Angaben dauerhaft voll ausgelastet und hat aktuell einen Aufnahmestopp. in Grund ist, dass es zu wenig Lebensmittel für all die Menschen gibt, die die Tafel versorgen will. Die Coburger Tafel ist fast vollständig auf Spenden angewiesen – auf Lebensmittel, Geld und ehrenamtliche Unterstützung. 26.12.2025 Heilige Nacht - Drogennacht: 37-Jähriger unter Drogeneinfluss schwer verunglückt Schwer verunglückt ist am späten Heiligabend ein 37-jähriger Autofahrer auf der A73 bei Rödental im Landkreis Coburg. Der Mann war mit seinem Opel auf der Autobahn Richtung Feucht unterwegs. Kurz vor dem Rastplatz Coburger Forst kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen ein Autobahnschild und die Leitplanken, überschlug sich und blieb auf 22.12.2025 Videoüberwachung für mehr Sicherheit: Innenminister Herrmann heute in Coburg Innenminister Joachim Herrmann stellt heute Vormittag (10:00)  in Coburg die neue Videoüberwachung am Bahnhof vor. Hintergrund ist, dass der Innenminister vergangene Woche eine Bilanz der Videoüberwachung gezogen hat, die in  vielen Städten für mehr Sicherheit sorge. Dabei hatte er angekündigt, dass man diese Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten  ausbauen wolle. Der Coburger Bahnhof war dabei genannt worden.