Frühere DFB-Kapitänin

Alexandra Popp wechselt aus Wolfsburg zu Borussia Dortmund

14. März 2026 , 15:48 Uhr

Nach 14 Jahren verlässt Alexandra Popp den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Im Sommer geht es bei Drittligist Borussia Dortmund weiter – mit einem langfristigen Vertrag.

Fußballerin Alexandra Popp verlässt den VfL Wolfsburg im Sommer nach 14 Jahren und wechselt zum derzeitigen Drittligisten Borussia Dortmund. Am Samstag hatte der VfL Wolfsburg zunächst mitgeteilt, dass die 34-Jährige ihren Vertrag nicht verlängert. Am Nachmittag vermeldete Dortmund dann ihre Verpflichtung. Beim BVB erhält Popp einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.

Vor dem Bundesliga-Heimspiel der BVB-Männer gegen den FC Augsburg wurde Popp auf dem Rasen des Signal-Iduna-Parks vom Stadionsprecher Norbert Dickel als Neuzugang vorgestellt. Sie sprach mit ihm über ihre Liebe zum BVB und ging dann vor die Südtribüne, wo sie mit den Fans eine Welle machte. Popp ist in Witten bei Dortmund geboren und seit ihrer Kindheit BVB-Fan.

«Mein Herz schlägt für diesen Verein»

«Mein Herz schlägt für diesen Verein», sagt Popp laut einer BVB-Mitteilung. «Ich komme langsam Richtung Ende meiner Karriere und muss dabei auch auf meinen Körper hören. Ich wollte nicht den Zeitpunkt und die Chance verpassen, im BVB-Trikot aufzulaufen.» Die frühere DFB-Kapitänin spielt seit 2012 für den VfL Wolfsburg und gewann mit den Niedersachsen zweimal die Champions League, siebenmal die deutsche Meisterschaft und elfmal den DFB-Pokal.

Die dreimalige deutsche «Fußballerin des Jahres», die 2016 mit der DFB-Auswahl Olympiasiegerin wurde, folgt damit dem Wolfsburger Sportdirektor Ralf Kellermann nach Dortmund. Auch der 57 Jahre alte Kellermann, einer der erfolgreichsten Trainer und Manager im Frauenfußball, hat beim Revierclub einen ab Sommer gültigen Vertrag bis Juni 2029 unterschrieben.

BVB-Frauen wollen in die Bundesliga

Ziel der BVB-Frauen, in der Regionalliga West derzeit Zweiter hinter dem 1. FC Köln II, ist der Durchmarsch in die Bundesliga. «Alex‘ Verpflichtung ist ein dickes Ausrufezeichen für unsere Ambitionen», sagt die BVB-Frauenfußball-Geschäftsführerin Svenja Schlenker in der Clubmitteilung.

Quelle: dpa

Frauen-Bundesliga Fußball Niedersachsen VfL Wolfsburg

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