Energy Sharing: Kulmbacher Energieexperte skeptisch

02. Juni 2026 , 16:05 Uhr

Rund um die aktuell laufende Diskussion um das sog. „Energy-Sharing“ – also den Verkauf des selbst-erzeugten, überschüssigen Solarstroms an den Nachbarn – zeigt sich der Kulmbacher Energieexperte Markus Ruckdeschel skeptisch. Der Sprecher der Energieagentur Oberfranken bezeichnet die seit gestern (01.06.) geltende Regelung zwar als „Schritt in die richtige Richtung“. Sie sei jedoch zu bürokratisch, technisch nicht vorbereitet und für die Beteiligten in den wenigsten Fällen rentabel.

Es ist kaum mit irgendwelchen Vergünstigungen zu rechnen. Denn der ganze Pack an Steuern, Abgaben und Umlagen kommt noch oben drauf. Auch die ganzen Netzentgelte. Und dann ist man eigentlich in dem Bereich, den man schon normal heutzutage für den Strombezug bezahlt.

Dazu komme, dass für eine Umsetzung der Einbau sog. „Smart Meter“ zwingend erforderlich sei. Diese digitalen Stromzähler seien aktuell aber nur in 5% aller Haushalte verbaut.

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