Erbschaftsteuerreform: IHK Oberfranken schlägt Alarm

20. Januar 2026 , 13:24 Uhr

Die oberfränkische Industrie- und Handelskammer in Bayreuth warnt vor den Plänen der SPD zur Erbschaftsteuer. IHK-Präsident Michael Waasner sagt, die Reform träfe vor allem familiengeführte Betriebe härter – genau die, die in Oberfranken die meisten Jobs sichern. Der geplante Freibetrag von fünf Millionen Euro reiche oft nicht aus, weil Maschinen, Gebäude oder Fuhrparks schnell darüberliegen. Das Betriebsvermögen stecke im Unternehmen und sei kein frei verfügbares Geld. Die Kammer fordert deshalb Entlastungen statt neuer Belastungen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauche es Planungssicherheit, sonst gerieten Investitionen, Nachfolgen und Arbeitsplätze in Gefahr.

Das könnte Dich auch interessieren

15.03.2026 Brand in Mehrfamilienhaus: Ein Verletzter in Bad Rodach In einem Mehrfamilienhaus in Bad Rodach im Landkreis Coburg ist am frühen Sonntagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Ein Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus. Eine Anwohnerin hatte das Feuer in der Wohnung ihres Nachbarn bemerkt und Alarm geschlagen. 13 Feuerwehrfahrzeuge aus der Kurstadt und der Umgebung eilten zum Brandort. Die Einsatzkräfte konnten den Brand 15.03.2026 Itzgrund: Brand im Kuhstall - 70.000 Euro Schaden Durch einen technischen Defekt ist am Samstagabend in Lahm im Landkreis Coburg ein Feuer im Bereich des Dachbodens eines Kuhstalls ausgebrochen. Weil Zeugen den Brand schnell bemerkt haben, konnte die Feuerwehr verhindern, dass die Flammen auf das komplette Gebäude übergriffen. Weder Personen noch  Tiere wurden verletzt. Der Schaden wird auf etwa 70 000 Euro geschätzt. 14.03.2026 Schwerer Unfall am Schwedensteg in Kulmbach: Mutter bei Zusammenstoß mit Auto verletzt Bei einem Verkehrsunfall am Schwedensteg in Kulmbach ist am Freitagabend eine 29-jährige Frau schwer verletzt worden. Die Kulmbacherin wollte gegen 18:10 Uhr gemeinsam mit ihrem siebenjährigen Sohn den Fußgängerüberweg überqueren. Zur gleichen Zeit war eine 32-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Kulmbach stadteinwärts unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen erkannte sie die beiden Fußgänger offenbar zu spät und 14.03.2026 Zu viel Industriearbeitsplätze verloren: IHK Oberfranken fordert Agenda 2030 Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken prangert seit Monaten die schlechten Standortbedingungen für die Industrie in Deutschland und auch bei uns in Oberfranken an. Heute macht IHK-Präsident Waasner klar, die Deindustrialisierung Oberfrankens schreite ungebremst voran. Seit 2019 haben wir 15.200 Industriearbeitsplätze in Oberfranken verloren gegangen. Davon alleine fast 4.000 von 2024 auf 2025. momentan ist