Die Junge Union (JU) ist bei den bayerischen Kommunalwahlen am Wochenende mit einer Rekordzahl von über 100 eigenen Listen angetreten. Im Kulmbacher Land hat sie aus dem Stand Sitze im Stadtrat, im Kulmbacher Kreistag und in den Gemeinderäten von Marktschorgast und Presseck gewonnen.
Der Kulmbacher JU-Vorsitzender Frederik Barth betont, die JU sei nicht der verlängerte Arm der CSU:
Wir machen unser eigenes Ding. Wir haben natürlich inhaltliche Überschneidungen, die wird es auch mit vielen Parteien geben. Es geht uns um die Sache, es geht uns um die Menschen, es geht nicht um irgendwelche Parteipolitik oder um irgendwelche Personen, sondern es geht darum, konkret die Ideen, die wir jetzt im Wahlkampf angesprochen haben, auch umzusetzen und uns dafür einzusetzen. Und wenn das die CSU anders sieht, dann kann man ja auch mal eine andere Meinung haben.
Barth meint zu dem Erfolg der Junge Union, die Bevölkerung wünsche sich den frischen Wind und neue Ideen der jungen Leute. Er ist sehr zufrieden über zwei JU Stadträte in Kulmbach und drei Kreisräte.
(Archivbild)