Die Zentralstelle Cybercrime Bayern mit Sitz in Bamberg hat Anklage gegen den mutmaßlichen Kopf eines international agierenden Betrugsnetzwerks erhoben. Der 42-jährige Mann wurde nach langen Auslieferungsverfahren im Juli aus Costa Rica nach Deutschland überstellt.Er soll zwischen 2017 und 2021 ein professionell organisiertes Betrugssystem mit mehreren Trading-Plattformen gesteuert zu haben. Der Schaden für deutsche Opfer liegt bei rund 4,5 Millionen Euro, weltweit bei mindestens 21 Millionen Euro. Der Prozess vor der Cyber-Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Bamberg beginnt Mitte Februar.