Erfolg für die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg: Anklage gegen Kopf eines Betrugsnetzwerks erhoben

25. Januar 2026 , 20:44 Uhr

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern mit Sitz in Bamberg hat Anklage gegen den mutmaßlichen Kopf eines international agierenden Betrugsnetzwerks erhoben. Der 42-jährige Mann wurde nach langen Auslieferungsverfahren im Juli aus Costa Rica nach Deutschland überstellt.Er soll zwischen 2017 und 2021 ein professionell organisiertes Betrugssystem mit mehreren Trading-Plattformen gesteuert zu haben. Der Schaden für deutsche Opfer liegt bei rund 4,5 Millionen Euro, weltweit bei mindestens 21 Millionen Euro. Der Prozess vor der Cyber-Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Bamberg beginnt Mitte Februar.

Betrüger Cybercrime

Das könnte Dich auch interessieren

21.07.2025 Online-Betrug: Bamberger Spezialisten klagen Kopf einer Betrügerbande an Die Zentralstelle Cybercrime der Bayerischen Polizei in Bamberg hat gegen den Kopf einer internationalen Online-Betrügerbande Anklage erhoben. Es geht um zig Millionen Euro, die die Bande mit Cyber-Trading ergaunert haben soll – als Geldanlagen verkauft, die gute Renditen versprechen, in Wahrheit aber nur Luftnummern sind. Seit sechs Jahren wird von Bamberg aus ermittelt. Zahlreiche Mittäter 18.02.2026 Laptop gehackt: Online-Betrüger ziehen Lichtenfelser über den Tisch Online-Betrüger haben einen 75-jährigen Mann aus Lichtenfels um viel Geld gebracht. Er hat fast 3500 Euro an Betrüger überwiesen, die seinen Computer gehackt und sich dann als Microsoft-Mitarbeiter ausgegeben haben. Das Geld war angeblich nötig, um den Laptop wieder zu entsperren und das Online-Banking zu bereinigen. Nach der dritten Überweisung bemerkten der Mann und seine 08.01.2026 Millionenschaden: Internationaler Betrüger bald in Bamberg vor Gericht Seit Mai 2024 sitzt er in Untersuchungshaft. Im Januar soll  dem mutmaßliche Kopf der Betrugsgruppe „Milton Group“ vor dem Landgericht Bamberg der Prozess gemacht werden. Der 50-Jährige soll jahrelang Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um Millionenbeträge betrogen haben. Das teilt die Zentralstelle Cybercrime Bayern mit Sitz in Bamberg mit. Die Täter sollen über 05.12.2025 Kampf gegen Cybercrime: Bamberger Spezialisten ermitteln wegen Werbung mit Promis Der Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg ist gemeinsam mit internationalen Ermittlern ein Schlag gegen eine betrügerische Online-Marketing-Infrastruktur gelungen. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und die Polizei Unterfranken aktuell mitteilen, wird jetzt wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs ermittelt. J Die Betrüger werben auf Social Media und gefälschten Nachrichtenseiten, dass angeblich Promis und Politiker ihre Seiten empfehlen. Die Betrüger versprechen