Die Polizei spricht von der ersten richtigen Schneenacht dieses Winters. Die macht sich auch im Kulmbacher und Stadtsteinacher Raum auf dem Weg zur Arbeit bemerkbar. Michael Barnickel, der Chef des Bauhofes in Kulmbach, hat uns erklärt, sein Team ist seit 4 Uhr heute Morgen draußen. Dass die Straßen komplett vom Schnee befreit werden, dürfe man nicht erwarten:
Wenn das natürlich um 3 oder 4 Uhr noch schneit, dann geht der Schnee auf den Strecken, wo wir schon waren nicht restlos weg. Und gerade in Verbindung mit den Temperaturen kann man nicht erwarten, dass die Straßen wie geleckt sind. Die Verkehrsteilnehmer müssen sich auch den Gegebenheiten anpassen. Die Fahrzeuge, die Kleidung, plus mehr Zeit einplanen.
Dabei kümmert sich der Winterdienst nicht nur um die Straßen, sondern auch um die Gehwege. Neun Fahrzeuge und 50 Mitarbeiter sind heute Morgen nach Barnickels Worten allein in Kulmbach im Einsatz.
In Kulmbach und Stadtsteinach hat es bisher nur einen Unfall gegeben. Bei Welschenkahl ist ein Lkw in en Graben gerutscht.
Anders sieht das Bild oberfrankenweit aus. Ein Sprecher hat uns gerade gesagt, es kracht in einer Tour quer durch die Region und nicht nur auf Fern-, sondern auch auf Ortsverbindungsstraßen und Nebenstrecken.
Im Fichtelgebirge hat es bereits einen ersten größeren Unfall gegeben. Bei Wunsiedel sind drei Fahrzeuge zusammen gekracht, eine Person wurde eingeklemmt.