In vielen Bundesländern startet heute die 2. Runde der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie, wie in Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Hamburg. Das wird man auch im Kulmbacher Land spüren.
JK aus dem Nachrichtenteam: Korri IG-Metall
Heute wollen auch Mitarbeiter von Firmen im Kulmbacher Land die Forderungen der Gewerkschaft in Coburg an Thomas Kaeser überreichen. Der Vorstandsvorsitzende der Keaser Kompressoren ist der neue Verhandlungsführer für die Bayerische Metall- und elektro-Industrie.
Zusammengezählt betreut die IG Metall in Oberfranken weit über 130 Betriebe mit eigenem Betriebsrat und vertritt die Interessen von rund 25.000 bis 30.000 Mitgliedern.
Die IG Metall fordert für die gut 3,7 Millionen Beschäftigten unter anderem fünf Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben schon abgewunken. Sie sagen, es läuft nur in Teilen der Branche gut, wie aktuell in der Rüstungsindustrie oder Gesundheitstechnik. Im Rest sehe es eher düster aus. Jedes Jahr gingen, so der Arbeitgeberverband Gesamtmetall deutschlandweit Zehntausende Arbeitsplätze verloren. Gibt es in dieser Runde keine Einigung bei den Verhandlungen drohen ab November Warnstreiks.
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