Soziale Medien

Social-Media-Konto ab 15, sichere Spiele - das plant Brüssel

17. September 2026 , 12:43 Uhr

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will Kinder in der EU schützen und Apps wie TikTok und Instagram stärker in die Verantwortung nehmen. Wie das funktionieren soll und was sie vorschlägt.

Schlaflosigkeit, Mobbing, Selbstverletzung: Eindringlich beschreibt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, welche Folgen intensive Smartphone- und Social-Media-Nutzung für Kinder haben kann. Sie will den Zugang für sie deshalb einschränken – und Online-Anbieter in die Pflicht nehmen, dies sicherzustellen. 

«Die Plattformen sind darauf ausgelegt, Aufmerksamkeit zu erregen. Algorithmen lernen aus unserem Verhalten und nutzen dieses aus, um uns zum Klicken, Reagieren und Weiter-Scrollen zu bewegen», sagte von der Leyen in Straßburg. «Das Ziel besteht darin, die Kinder online zu halten und ihre Aufmerksamkeit zu Geld zu machen.» 

Sie will deshalb einen Wandel: Soziale Netzwerke, bestimmte Spieleplattformen sowie Anbieter von KI für Kinder und Jugendliche sollen erst nachweisen müssen, dass sie sicher für Kinder sind, bevor diese Zugang zu ihnen bekommen. 

Darum geht es: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: dpa

 

Bildung Erziehung EU Europa Familie Gesellschaft Internet Medien Parlament

Das könnte Dich auch interessieren

16.09.2026 Für Kinder tabu: EU-Kommission will Social Media erst ab 13 Schluss damit, dass Kinder am Handy daddeln? In Deutschland und dem Rest der EU könnten soziale Netzwerke künftig erst ab dem Alter von 13 Jahren erlaubt sein. Was plant Brüssel? 17.09.2026 Experten begrüßen geplante Social-Media-Beschränkungen Alterskontrollen, Mini-Konten und Zeitlimits: Die EU plant strengere Regeln für die Nutzung von Social Media bei Kindern und Jugendlichen. Fachleute sehen darin Chancen und Herausforderungen. 17.09.2026 Kanada ist offen für Idee einer EU-Sondermitgliedschaft Wird Kanada das «erste assoziierte Mitglied» der EU? In einer Rede vor dem Europäischen Parlament bezieht nun erstmals Premier Carney vor großem Publikum Stellung. 17.09.2026 Kanada als assoziiertes EU-Mitglied? Das ist jetzt der Stand US-Präsident Donald Trump würde Kanada gerne zum 51. Bundesstaat der Vereinigten Staaten machen. Die Kanadier sind wenig begeistert - und gehen jetzt auf ein brisantes Angebot aus Brüssel ein.