Kommunalwahl

Ex-CSU-Rathauschef scheitert als Kandidat von Grünen und SPD

08. März 2026 , 21:45 Uhr

Karrierewechsel mit Hindernissen: Ex-CSU-Mann Uhl tritt für Grüne und SPD an, doch der Wahlsieg bleibt aus. Wer profitiert stattdessen?

Der ehemalige CSU-Bürgermeister Bernhard Uhl aus Zusmarshausen ist im schwäbischen Wertigen als Kandidat der Grünen und der SPD gescheitert. Bei der Wahl landete er mit 16,3 Prozent nur auf dem dritten Platz, wie die Stadt nach Auszählung aller Stimmen mitteilte. Der Freie-Wähler-Kandidat Andreas Seitz sicherte sich mit 50,6 Prozent im ersten Wahlgang direkt den Bürgermeisterposten. Seitz folgt auf Rathauschef Willy Lehmeier, ebenfalls von den Freien Wählern, der nach 24 Jahren im Amt nicht mehr angetreten war.

Der frühere CSU-Politiker Uhl war seit dem Jahr 2014 Rathauschef in der Marktgemeinde Zusmarshausen im Landkreis Augsburg. Ursprünglich wollte er dort 2026 ein drittes Mal als CSU-Bewerber antreten. Doch als es eine interne Gegenkandidatur bei den Christsozialen gab, zog Uhl zurück.

In der Folge warben die Grünen aus der Stadt Wertingen (Landkreis Dillingen an der Donau) Uhl als Kandidaten ab. Für den Urnengang wurde Uhl, der zwischenzeitlich aus der CSU ausgetreten war, schließlich auch von der SPD nominiert.

Quelle: dpa

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