Musikfestivals

Festival-Saison startet mit Rock im Park und Rock am Ring

05. Juni 2026 , 14:13 Uhr

Zehntausende sind zu den beiden Open-Airs angereist. Das Wetter ist mal wieder durchwachsen. Und die Laune der Fans?

Drei Tage lang Party, laute Musik unter freiem Himmel und Zehtausende feiernde Fans – die Musikfestivals Rock am Ring und Rock im Park sind gestartet. Rund 70 Konzerte sind bis Sonntag auf den Bühnen in der Eifel und in Nürnberg geplant. 

Die Veranstalter erwarten bei Rock am Ring am Nürburgring etwa 90.000 Musikfans, bei Rock im Park in Nürnberg sollen es 80.000 werden. Damit sind die Zwillingsfestivals ausverkauft, wo traditionell zeitversetzt dieselben Bands auftreten werden. 

Bei Rock im Park sollten unter anderem die deutsche Metalcore-Band Electric Callboy, die dänische Metal-Formation Volbeat und der deutsche Rapper Marteria die feiernden Fans zum Tanzen bringen. Die Metalband Loathe eröffnet das Festival am Ring. Auch Papa Roach, Babymetal und Limp Bizkit stehen für den ersten Festivaltag auf dem Plan. 

Kurz vor dem ersten Konzert kamen in Nürnberg und auch Nürburg kräftige Schauer herunter. Später sollte es laut Vorhersage trocken, aber für Juni eher kühl bleiben. 

Gute Laune trotz ungemütlichen Wetters

Der guten Laune der Musikfans tat das keinen Abbruch. «Wir sind voller Vorfreude», sagte Thomas, der aus Dresden nach Nürnberg gereist war. «Lieber im Matsch tanzen als schwitzen. Regen ist besser als zu heiß», meinte Besucherin Rebecca. 

Viele der Parkrocker waren bereits am Donnerstag angereist – und hatten teilweise schon bis spät in die Nacht kräftig gefeiert. Das bayerische Rote Kreuz sprach von einem insgesamt ruhigen Anreisetag. Bis Freitagmorgen zählte es 164 Hilfeleistungen, hauptsächlich wegen kleiner Verletzungen. 21 Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. 

Auch die Campingplätze bei Rock am Ring sind trotz des ungemütlichen Wetters bereits seit Donnerstag gut gefüllt. Viele Rock-Fans setzen hier auf Trinkspiele, warme Gedanken und Gummistiefel, um durch den Matsch zwischen den Zelten zu warten. Das gehört für viele dazu, wie die Camper sagen, es ist eben die Eifel, es ist eben Rock am Ring.

Quelle: dpa

 

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