An der Kulmbach Kieswäsch hat es in der letzten Nacht wohl ein größeres Fischsterben gegeben. THW, Feuerwehr, BRK, Wasserwacht, Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes und Oberbürgermeister Hartnack sind aktuell an dem Kulmbacher Freizeitsee. Der Kulmbacher Oberbürgermeister:
Wir haben dann relativ zeitnah festgestellt, dass möglicherweise der Sauerstoffgehalt im Gewässer momentan zu niedrig ist. Ich bin unheimlich dankbar, wie schnell die Einsatzkräfte hier waren und haben in einer Erstmaßnahme Sauerstoff eingeführt. Das ist wirklich ein Wahnsinn, was die da geleistet haben an einem Sonntag. Man muss auch unheimlich dankbar sein dem Fischereiverein, der gleich gesagt hat, pass auf, da ist irgendwas und den Kioskbetreibern, die auch auf mich zugekommen sind. Und jetzt müssen wir einfach sehen, wie wir den Sauerstoffgehalt wieder anheben können.
Als erste Maßnahme wird Sauerstoff in den See geleitetet, nachdem man festgestellt hat, dass vor allem im Uferbereich akuter Sauerstoffmangel herrscht. Woran die Fische genau gestorben sind, soll untersucht werden. Über das genaue Ausmaß des Fischsterbens gibt es noch keine näheren Angaben.
Bis die Behörden Entwarnung geben, gilt an der Kieswäsch ein Badeverbot.