Migration

Flüchtlingsboot vor Lampedusa gesunken: Kind vermisst

15. März 2026 , 10:25 Uhr

Vor der italienischen Insel verschwindet wieder ein Boot im Meer. 64 Menschen können gerettet werden. Nach einem Kind aus Sierra Leone wird noch gesucht.

Kurz vor Erreichen der italienischen Insel Lampedusa ist ein Boot mit mehreren Dutzend Migranten an Bord im Mittelmeer gesunken. 64 Menschen konnten gerettet werden, wie die Küstenwache mitteilte. Ein Kind aus dem westafrikanischen Staat Sierra Leone werde noch vermisst. Die Chancen, es noch lebend zu finden, werden als äußerst gering beurteilt.

Lampedusa gilt seit vielen Jahren als einer der Brennpunkte der Migrationsbewegung aus Afrika übers Mittelmeer nach Europa. Auf der Überfahrt mit oft kaum seetüchtigen Booten kommen immer wieder Menschen ums Leben. 

Allein in diesem Winter, in dem besonders schwere Stürme registriert wurden, wird die Zahl der Toten auf mehr als 1.000 geschätzt. An Italiens Küsten wurden in den vergangenen Tagen mehrfach Leichen angeschwemmt.

Quelle: dpa

Europa Flüchtling Italien Migration Notfall Sierra Leone Tunesien

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