Nach der Einweihung einer neuartigen Agri-Photovoltaik-Anlage bei Konradsreuth im Landkreis Hof werden heute mehr Details bekannt. Auf dem Gelände untersucht die Hochschule Hof schon länger, wie man mit Solarstrom die meisten Gewinne macht.
Dabei werden Solaranlagen mit landwirtschaftlicher Nutzung, zum Beispiel Weidehaltung, kombiniert. Verglichen werden drei Anlagenkonzepte, klassische und vertikale Solarmodule und auch die Ausrichtung. Am besten hat eine vertikale Ost-West-Anlage abgeschnitten. Sie produziert mehr Strom am Morgen und am Nachmittag, wenn die Marktpreise günstiger sein können.
In die Berechnungen fließen deshalb auch Wetterdaten und reale Strompreise ein. Das Forschungsprojekt läuft noch bis Juni 2027 und soll helfen, Anlagen besser an den jeweiligen Standort anzupassen.