Forschung in uralten Zeiten: Hickory, Ulme und Farne waren der Fichtelgebirgs-Urwald

09. April 2024 , 08:08 Uhr

Baumpollen wie Hasel, Erle oder Birke kennen wir vor allem als Reizstoffe, auf die Allergiker reagieren. Dank solcher Baumpollen haben aber Forscher jetzt herausgefunden, wie der Urwald des Fichtelgebirges ausgesehen haben muss, vor der Fichten-Monokultur. Im Krater eines uralten Vulkanausbruchs bei Selb sind Pollen von vor 20 Millionen Jahren konserviert worden.
Geowissenschaftler der TU Darmstadt haben aus Bodenproben die fossilen Pollen herausgefiltert. Und aus denen haben sie abgelesen, dass vor 20 Millionen Jahren erst die Farne im Fichtelgebirge gewachsen sind, dann kamen Ulmen und Hickory-Bäume und erst danach ein Mischwald mit Kiefern, Fichten, Rotbuchen, Kastanien und Walnüssen. Direkt am wassergefüllten Vulkankrater bei Selb wuchs vor 20 Millionen Jahren ein Sumpfwald mit Zypressen und sogenannten Gagelsträuchern.

Fichtelgebirge Forscher Urwald

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