35.000 Biker und Besucher hat die 23. Motorradsternfahrt am Wochenende in Kulmbach angezogen. Bei bestem Frühlingswetter wurde das Brauereigelände wieder zum Treffpunkt der Szene. Die Sternfahrt steht traditionell für Fahrspaß, Gemeinschaft und Verkehrssicherheit. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bezeichnete sie als Highlight der Präventionsarbeit.
Diese Veranstaltung hat sich über die Jahre sehr bewährt, also eine echte Verkehrssicherheitsveranstaltung. So war es ja eigentlich von Anfang an auch geplant und das kommt gut rüber. Es geht darum, dass man das Biken genießt, dass man natürlich wunderbar durch die fränkische Schweiz cruisen kann und vieles andere mehr, aber dass man vor allen Dingen auch sicher ans Ziel ankommt. Und wir haben immer noch zu viele Motorradunfälle, wir haben zu viele tote Motorradfahrer auf unseren Straßen und deshalb müssen wir da weiter dran arbeiten.
Rund 3.500 Motorradfahrer nahmen am großen Korso durch Kulmbach teil. Auch etwa 100 Motorradpolizisten aus elf europäischen Ländern waren dabei. Unter dem Motto „Ankommen statt Umkommen“ wurde für sicheres Fahren geworben. Zahlreiche Aktionen wie Fahrsimulatoren und Shows boten Information und Unterhaltung. Besonders Familien kamen durch Musik, Kinderprogramm und Mitmachangebote auf ihre Kosten. Großen Zuspruch erhielt auch die Verkehrsfrüherziehung für Kinder. Die Veranstalter ziehen eine durchweg positive Bilanz nach zwei erfolgreichen Tagen.