25 Jahre nach dem Mord

Gedenken an NSU-Opfer Habil Kiliç

29. August 2026 , 18:33 Uhr

Im August vor 25 Jahren wurde der Gemüsehändler Habil Kiliç in München von der rechtsextremen Terror-Organisation NSU erschossen. Nun gab es eine Gedenkveranstaltung.

Vor 25 Jahren wurde der Gemüsehändler Habil Kiliç in München durch die NSU-Rechtsextremisten ermordet. Nun gab es in der Landeshauptstadt eine Gedenkveranstaltung, um an ihn und die anderen NSU-Opfer zu erinnern; der Türkenrat München hatte dazu aufgerufen. Rund 70 Menschen versammelten sich nach Angaben der Organisatoren nahe dem damaligen Tatort in der Bad-Schachener-Straße. 

Die rechtsextreme Terrorgruppe NSU («Nationalsozialistischer Untergrund») ermordete zehn Menschen, verübte Sprengstoffanschläge und beging Raubüberfälle, bevor sie enttarnt wurde. Kiliç war am 29. August 2001 erschossen worden. Die Opfer des NSU waren neun Gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft sowie eine deutsche Polizistin.

Quelle: dpa

 

Bayern Extremismus

Das könnte Dich auch interessieren

16.09.2026 «Wunder Punkt» – Erinnerungen an Holocaust-Opfer Anna Paroubek war 73 Jahre alt, als sie in Theresienstadt starb. Ihr Enkel wusste lange nicht, was genau mit seiner Oma passiert war – bis er ihr Bild zufällig in einer Ausstellung entdeckt. 14.09.2026 Morddrohung gegen Charlotte Knobloch – Ermittlungen laufen Nach dem AfD-Wahlsieg wird die Präsidentin der Israelitischen Gemeinde in München und Oberbayern mit dem Tod bedroht. Sie hatte sich entsetzt über das Ergebnis geäußert. Wer steckt hinter der Drohung? 13.09.2026 Mit Morddrohung gegen Knobloch «jede Grenze überschritten» Nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt taucht eine Morddrohung gegen die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch auf. Es gibt entsetzte Reaktionen. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt. 12.09.2026 Mit Morddrohung gegen Knobloch «jede Grenze überschritten» Nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt wird die Präsidentin der Israelitischen Gemeinde München und Oberbayern zum Opfer einer Gewaltandrohung. Bayerns Antisemitismusbeauftragter reagiert entsetzt.