Gefährdungsbetrachtung Weißer Main: wie können sich Kommunen gegen Hochwasser schützen?

04. Mai 2026 , 17:43 Uhr

Wie können sich die Kommunen im Einzugsgebiet des Weißen Mains in Zukunft besser vor Hochwasser schützen? Das zeigt jetzt eine Gefährdungsbetrachtung, die die Kommunen Bad Berneck, Bindlach, Goldkronach, Harsdorf, Himmelkron, Ködnitz, Marktschorgast, Neuenmarkt, Stammbach und Trebgast in Auftrag gegeben haben.

Anhand vergangener Hochwasserereignisse wurde für das gesamte Gebiet ein Niederschlag-Abfluss-Modell erstellt. Auf dieser Basis wurde ein Hochwasserschutzkonzept mit zwei Varianten entwickelt. Die erste sieht vor, acht Hochwasserrückhaltebecken in dem Gebiet zu bauen. Die andere setzt auf technische Maßnahmen, wie Deiche und Gewässerausbauten im direkten Siedlungsbereich. Es werde Variante zwei empfohlen, heißt es in einer Mitteilung, da die geschätzten Kosten mit rund 21 Millionen Euro bei weniger als der Hälfte von Variante eins liegen.

Im Rahmen des Projekts wurde außerdem untersucht, wie sich weitere Siedlungen auf das Hochwasserrisiko auswirken könnten. Gerade in kleinen Einzugsgebieten kann eine zunehmende Versiegelung große Auswirkungen haben. Deswegen wird empfohlen in dem Bereich versickerungsfähige Beläge, Dachbegrünungen, Rigolen oder auch Zisternen einzuplanen.

Das Projekt entstand aus der interkommunalen Zusammenarbeit der ILE Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland. Gefördert wurde es vom Wasserwirtschaftsamt Hof.

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