Gefälle zwischen Normal- und Spitzenverdienern: NGG appelliert an Politiker wegen Reformpaket

22. April 2026 , 12:27 Uhr

Der Gewerkschafter Nahrung-, Genuss-, Gaststätten appelliert an die  oberfränkischen Bundestagsabgeordneten von CSU und SPD, beim anstehenden Reformpaket der Regierungskoalition „sozialen Kurs zu halten“.
Die NGG listet auf, in Kulmbach, Kronach und Lichtenfels gebe es 71 Einkommensmillionäre, über 80.000 Menschen arbeiteten in Handwerk, Dienstleistung und Industrie.
Der Gewerkschaft geht darum, dass wenige im – wie sie es nennt – Gold-Statuslevel leben und dass auf der anderen Seite immer mehr trotz eines Vollzeitjobs darum kämpfen, genug Geld für Miete, Sprit und Lebensmittel zusammenzubekommen. Von denen, die keine Arbeit haben oder mit Armut im Alter klarkommen müssen, ganz zu schweigen. Das gefährdet am Ende sogar die Demokratie“. Daher der Appell das anstehende Reformpaket dürfe Menschen, die arbeiten, nicht noch weiter abhängen.

Appell NGG Politiker

Das könnte Dich auch interessieren

27.03.2026 Appell gegen die Tretmine: Stadt Kronach will keine Hundehaufen im Stadtbild Von der Stadt Kronach kommt ein Appell für mehr Sauberkeit und es geht vor allem um Hundehaufen in der Stadt. Besonders Hundebesitzer werden gebeten, Hundekot konsequent zu entsorgen, um das Stadtbild sauber zu halten. Viele Halter würden bereits mit gutem Beispiel vorangehen, betont die Stadt. Bürgermeisterin Angela Hofmann dankt allen, die dazu beitragen, Kronach lebenswert 05.03.2026 Mehr Mitbestimmung im Job: Betriebsratswahlen in der Lebensmittelindustrie laufen In drei Tagen ist Kommunalwahl – und noch bis zum 31. Mai können Beschäftigte in der Lebensmittelindustrie und in der Gastronomie bundesweit ihre Betriebsräte neu wählen. Darauf macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten aufmerksam. In Kulmbach, Kronach und Lichtenfels sind laut NGG rund 93.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in knapp 3.200 Betrieben wahlberechtigt. Die Gewerkschaft betont: Mit Betriebsrat 16.02.2026 Vorwurf Gastronomen-Gier: Gaststättenverband widerspricht NGG-Kritik Es knirscht zwischen der NGG, der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten und dem Tarifpartner, dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Die NGG hatte auch 400 Gastwirten in Kulmbach, Kronach und Lichtenfels vorgeworfen, Gewinne aus der Mehrwertsteuersenkung einzustecken. Jetzt widerspricht der Gaststättenverband. Die Realität sehe anders aus: Nach der Erhöhung von 7 auf 19 Prozent Anfang 2024 seien 22.08.2025 NGG schürt unnötigen Unfrieden: Gastronom Otto Krug wendet sich an Gewerkschaft Die Gäste sollen kontrollieren, ob die Gastronomen ab dem neuen Jahr ihre Preise senken. Dazu fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, kurz NGG, auf. Hintergrund ist die geplante Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent zum 1. Januar 2026. Die Gewerkschaft ist nicht davon überzeugt, dass die Wirte die Steuersenkung gerecht an ihre Gäste und das Personal weitergeben.