Gegen die Erhöhung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie: Fernsehkoch Alexander Herrmann unterstützt Petition

13. September 2023 , 07:46 Uhr
Die Mehrwertsteuer auf Speisen und Getränke soll 2024 wieder auf 19 Prozent erhöht werden. 2020 wurde sie auf sie 7 Prozent herabgesetzt – als Coronahilfe für die Gastronomie. Mit einer Petition wollen Gastronomen jetzt erreichen, dass die Mehrwertsteuer nicht wieder angehoben wird. Auch Fernsehkoch Alexander Herrmann spricht sich dafür aus:
(„Wenn das wieder zurückgedreht wird, dann implodiert die Gastronomie. Das wäre verheerend für uns und natürlich auch für alle Gäste. Eine Reduzierung ist kein Vorteil einer Branche, sondern ein Vorteil für jeden Bürger.“)
Sollte die Mehrwertsteuer wieder auf 19 Prozent erhöht werden, befürchtet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, dass ungefähr 12.000 Betriebe deswegen schließen müssten. Die Petition gibt es online auf openpetition.de.
ERhöhung Gastro Herrmann Mehrwertsteuer

Das könnte Dich auch interessieren

02.01.2026 Mehrwertsteueränderung: Ändert sich der Schnitzelpreis ? Seit langem kämpfen die Gastronomen dafür, dass die Mehrwertsteuer auf Speisen und Getränke von 19 auf 7 Prozent gesenkt wird. mit dem grünen Licht vom Bundesrat, ist zum Jahreswechsel zumindest die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie gesunken. Ob damit Schnitzel und Co. günstiger werden, bleibe abzuwarten, sagt Florian Rose, Regionalgeschäftsführer Franken der DEHOGA Bayern: 15.08.2025 Gastro-Steuer sinkt: Aber wird das Essen dann auch günstiger? Eigentlich klingt es nach einer guten Nachricht: Ab dem kommenden Jahr soll die Umsatzsteuer in der Gastronomie von 19 Prozent wieder auf sieben Prozent sinken. Das steht jedenfalls im Koalitionsvertrag. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Oberfranken schießt jetzt gegen die Gastronomen. Die NGG bezweifelt, dass das Essen im Restaurant damit wieder günstiger wird. Sie sagt voraus, 12.02.2026 Gastronomen-Gier: NGG wirft Wirten vor, Gewinne aus der Mehrwertsteuersenkung einzustecken Von der Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie merken weder die Gäste noch die Beschäftigten etwas. Das wirft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten auch rund 400 Betrieben in Kulmbach, Kronach und Lichtenfels vor. Trotz des Schnitzel-Steuergeschenks knauserten viele Gastro-Betriebe beim Lohn. Die Gewerkschaft rechnet vor, von jedem 10-Euro-Schein, den der Gast im Restaurant lasse, blieben durch die 12.10.2025 Oberfränkisches Wort des Jahres 2025: "Rowern" folgt auf "Schnerbfl" Das Oberfränkische Wort des Jahres 2025 ist „Rowern“. Auf Hochdeutsch ist das die Schubkarre. Der oberfränkische Bezirkstagspräsident Henry Schramm und der Wirsberger Sternekoch Alexander Herrmann haben heute Mittag (So) die Wahl der Jury präsentiert. Für Henry Schramm ist es ein Wort aus seinem Alltag: Zu Hause bei uns, ich kann mich dran erinnern, hol doch