Am Kulmbacher Marktplatz gibt es jetzt „Waafbänkla“. Zwei Sitzbänke, die zu Begegnungen und zum Plaudern einladen sollen. Die Initiative kommt von Stadträtin Christina Flauder. Hintergrund ist, dass immer mehr Menschen einsam sind. Insbesondere Senioren – auch durch die Corona-Pandemie. Die „Waafbänkla“ können ein Beitrag dafür sein, sie wieder in die Gesellschaft einzuladen, sagt die Initiatorin, Christina Flauder:
Wenn da jemand sitzt und vielleicht öfter da mal sitzt und sich vielleicht einen Kaffee holt, dass das gehen kann. Wir haben ja jetzt erstmal dieses Experiment gestartet. In anderen Städten funktioniert’s. Vielleicht funktioniert’s ja bei uns auch.
Flauder hat ihre Idee im Stadtrat vorgestellt. Oberbürgermeister Ingo Lehmann hat daraufhin zwei Sitzbänke „umzurüsten“ lassen. Die neuen „Waafbänkla“ stehen vor dem Vereinshaus am Kulmbacher Marktplatz bereit.